Sex mit Männern: Ein Ratgeber für Frauen
So geht's in der Praxis
Sie wollen
endlich herausfinden, ob es mit ihm auch im Bett so nett ist wie im Gespräch?
Aber niemand hat Ihnen je gesagt, was Männer wirklich wollen?
Dem lässt sich abhelfen. Studieren Sie
aufmerksam die folgende Gebrauchsanweisung und lernen Sie die Grundregeln
guten Geschlechtsverkehrs. Denn nur bei sachgerechter Bedienung werden Sie
an Ihrem “Neuen - Altem“ lange Freude haben.
A. Die Grundlagen - Seine
Wünsche:
Wenn Männer Sex haben wollen, wollen sie
nicht Nähe, nicht Kuscheln und auch nicht Innigkeit. Sondern: Sex.
B. Seine Gefühle:
Beim Sex möchte er sich sicher und entspannt
fühlen. Das Telefon soll nicht läuten, der Krieg nicht ausbrechen und das
Gespräch über die gemeinsame Zukunft weiter verschoben werden. Das bedeutet
nicht, dass er Sie nicht liebt. Doch für Liebe bleibt immer noch genügend
Zeit. Für Sex nicht unbedingt.
C. Sein Körper:
Gewiss bereitet es ihm Vergnügen, wenn Sie ihm liebevoll den
Hintern tätscheln, verspielt in seinem Brusthaar kraulen, zärtlich sein
Schlüsselbein erkunden. Aber man kann es auch übertreiben.
Die Grundregeln des guten Geschlechtsverkehrs:
1. Anbahnung
Männer sind durchaus dankbar, gibt man ihnen zu verstehen, dass man
sich mehr vorstellen könnte als gemeinsame Restaurantbesuche. Sie müssen es
nicht aussprechen, aber Sie sollten es signalisieren: lockere Gespräche,
einladendes Lächeln, unkeusche Blicke, Sie wissen doch, wie das geht.
Häufige Fehler:
Die Schlampen-Panik ("Wenn ich ihm sage, dass ich mit ihm
schlafen will, respektiert er mich nicht mehr") Oh doch!
Die Hinhaltetaktik ("Wenn ich ihn noch ein Vierteljahr zappeln
lasse, verzehrt er sich umso mehr nach mir") Oh nein!
Die Kalte-Schulter-Strategie ("So weit kommt's noch, dass ich
ihm Zeichen gebe. Er soll ruhig um mich kämpfen!") Wieso eigentlich?
2. Ausziehen
Sie brauchen sich keine besondere Mühe mit der Inszenierung zu
geben, nüchterne Sachlichkeit reicht. Ihr Outfit sollte der Absicht
entsprechen. Winterliche Wollschlüpfer, verwaschene Slips oder Still-BHs
sind underdressed, kompliziert verhakte Korsetts, Latex oder Slips
overdressed. Die bewährte Fick-mich-Unterwäsche, die Sie auch sonst immer
bei den Dates tragen, nach denen es passieren soll, genügt. Slipeinlagen
oder fröhlich baumelnde Ausziehfädchen sollten seinen Blicken verborgen
bleiben; auch bei Männern kann sich erotische Spannung jäh verabschieden.
Wenn er schließlich nackig ist, sollten Sie seinen Körper zunächst eher
beiläufig in Augenschein nehmen. Nicht jeder Penis verträgt glockenhelles
Gelächter.
Häufige Fehler:
Wampe einziehen, Licht stockdunkel dimmen, Titten verstecken, Cellu
tarnen: Er will poppen, nicht seine Freizeit mit einer Schisserin
vergeuden.
Striptease-Vorführungen: Lassen Sie sich doch für RTL2 casten.
Enttäuschung zeigen: Soll er denn Ihre Speckrollen doch noch
kommentieren?
3. Kommunizieren beim Sex
Reden, lachen, stöhnen sind in Ordnung; labern, gackern und das
Haus zusammenbrüllen lassen zuverlässig seine Erektion schrumpfen. Und was
immer Sie vermutet haben: Männer gucken Pornos nicht, weil ihnen die
Dialoge gefallen, sondern weil die Handlung sie interessiert. Ihre
Performance im Bett sollte partnerschaftlich sein. Sex ist etwas für zwei
Menschen, nicht für einen Mann und ein Brett. Also wäre es nett, gäben Sie
dem Herrn, der in Ihnen steckt, das Gefühl, dass Sie anwesend sind.
Häufige Fehler:
Grundstellung einnehmen, Augen schließen: Warum haben Sie überhaupt
angefangen?
Sich auf ihn stürzen: Nie etwas von Timing gehört?
"Tiefer! Fick mich! Du machst mich so geil!" – Geht’s
noch?
"Kannst du mich bitte ganz doll festhalten, ich liebe dich
so, ich habe dich immer geliebt, liebst du mich auch?" – Geht’s noch?
4. Vorspiel
Ein wenig Rummachen zum näheren Kennenlernen finden auch Männer
schön. Knutschen, Ihre Brüste über seine Brust glitschen lassen, dreckige
Dinge in sein Ohr hauchen: sehr willkommen. Sie sollten davon ausgehen,
dass er keine süße Muschikatze ist und es lieber hat, mit forderndem
Nachdruck berührt zu werden als mit ängstlicher Zärtlichkeit. Und es nervt
außerordentlich, wenn Sie bei Ihren Expeditionen alles unterhalb der
Gürtellinie weitflächig umstreicheln.
Häufige Fehler:
Mit Ihren tollen langen blonden Haaren, mit Ihren hinreißend
geschwungenen Wimpern, mit Ihren sensiblen Fingerkuppen sanft seinen ganzen
Körper erforschen ("Fass endlich meinen Schwanz an!").
Ihre französisch manikürten Fingernägel herzhaft in seinen Rücken
krallen, weil Sie doch eine so leidenschaftliche Liebhaberin sind
("Wie komm ich bloß von dieser Irren weg?").
5. Genitalien
Falls Sie vor Penissen Angst oder Abscheu empfinden, sollten Sie
Sex mit Männern meiden denn es hat ja keiner was davon. Ein Schwanz will
mit Vergnügen, Absicht und Interesse, nicht nebenbei berührt werden. Einige
Faustregeln: gequetschte Hoden sind aua, stakkatohaftes Gerubbel sorgt für
Verstimmung, Variationen machen auf angenehme Weise wahnsinnig. Falls Sie
ihn gern betteln hören, genügt es, ihn ein Dutzend mal bis grausam knapp
vor die Ejakulation zu stimulieren.
Häufige Fehler:
Nicht oder zu sanft anfassen.
Mit Herablassung anfassen.
Gelangweilt anfassen.
Über die Eichel schrabbeln, an den Hodensäcken ziehen, wie eine
Besengte rumreiben.
Die kantigen Modeschmuckringe vorher nicht abnehmen.
6. Soll ich 0der soll ich nicht? ("Blasen")
Formen Sie mit den Lippen eine nette kleine Manschette, nehmen Sie beherzt
seinen Penis in den Mund und machen Sie, was logisch erscheint. Sie können
Ihre Aktivitäten mit den Händen unterstützen, mit den Zähnen sollten Sie
sich zurückhalten. Ob Sie schlucken oder spucken, ist Ihre Sache.
Andererseits ist Sperma nicht ekliger als Lipgloss, Karamellsirup oder
Sprühsahne.
Häufige Fehler:
Das-mach-ich-nur-dir-zuliebe-Gesichtsausdruck.
Warum-hast-du-mich-nicht-gewarnt-Gesichtsausdruck.
Würgegeräusche.
7. Liebe machen oder auch "Ficken"
Wie Sie Ihre Genitalien miteinander verstöpseln ist egal.
Hauptsache, Sie verstöpseln überhaupt. In Stellungen, bei denen Sie Tempo
und Intensität bestimmen (Cowgirl, Reverse Cowgirl usw.), haben Sie
möglicherweise mehr Spaß bei jenen Herren, die sich nicht zurückhalten
können.
Häufige Fehler:
Teilnahmslosigkeit.
Kopf herumwerfen. Zappeln. Laut schreien. Leise wimmern. Manisch
glotzen.
"Noch eine Minute, nur noch eine Minute …"
"Kann es sein, dass ich den Herd nicht abgeschaltet
habe?"
8. Perverser Schweinkram
Männer sind ein entdeckerisches Geschlecht und probieren gern alles
Mögliche aus: Fesseln, gefesselt werden, Ihre beste Freundin dazubitten,
Sie in Overknee-Stiefeln nageln. Einiges davon ist nett, manches höchst
albern (aber das weiß man oft erst hinterher). Wobei Sie mitmachen, müssen
Sie selbst entscheiden, Sie sollten sich nicht unter Druck setzen lassen.
Andererseits gibt es auf dieser Welt den einen oder anderen Trick, der
großartige, hochgradig verwirrende Orgasmen bewirkt. Falls Sie an einer
Vorführung Interesse haben, rufen Sie unseren Herrn ................. an.
Häufige Fehler:
"Echt nicht!"
"So weit kommt’s noch!"
"Was denkst du von mir!"
"Hat das diese Tussi mit dir immer gemacht?"
9. Orgasmus
Wenn Sie lange genug seine von Gott vorgesehenen Körperteile
stimulieren, wird er kommen. Für Männer ist das kein Problem, also müssen
wir darüber nicht reden. Falls es anderswo als in Ihrer Vagina, Ihrem Mund
oder anderen interessanten Körperöffnungen geschieht, haben Sie ein Problem
mit seinem klebrigen Schmodder. Schwarze Satinbettwäsche ist keine so tolle
Idee.
Häufige Fehler:
"Na endlich!"
"Konntest du nicht warten?"
"Toll war das aber nicht …"
10. Hinterher
Wie immer es für Sie war: Jetzt ist nicht die Zeit für
Kuschelorgien oder Ihre private Agenda 2010. Vermutlich wird er eine der
folgenden Aktivitäten vorziehen: eine Zigarette rauchen, zum Kühlschrank
marschieren, Pipi machen. Gönnen Sie ihm ein paar Minuten Regeneration und
verschieben Sie den emotionalen Kram auf später. Oder fangen Sie wieder von
vorn an. Falls er einschläft, liegt es meist daran, dass er sich entspannt
fühlt und keine verheißungsvolle Alternative geboten bekommt. Dem ließe
sich abhelfen.
Häufige Fehler:
Findest-du-nicht?-Sätze.
Was-ich-immer-schon-mal-sagen-wollte-Sätze.
Hast-du-dir-nie-darüber-Gedanken-gemacht?-Sätze.
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Kommt Sie oder kommt Sie nicht
Mit den
Frauen auf dem Gipfel der Lust ist es wie mit den Ankunftszeiten bei der
Bahn - ungewiss. Kommt sie nun oder kommt sie nicht?
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Sie masturbiert? Keine Angst, sie übt nur...
Für
Unwissende ist der weibliche Orgasmus so wenig berechenbar wie die
Freundlichkeit der Zugbegleiter.
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Deshalb
haben wir für Sie die wichtigsten Fragen zusammengetragen - und lüften
mit den entsprechenden Antworten das letzte große Geheimnis der Frauen.
Ganz zu Ihrem und ihrem Vorteil.
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Welche Funktion hat ihr
Orgasmus?
Der
weibliche Orgasmus ist, genau wie der männliche, ein
Teilchenbeschleuniger. Nur, dass dieser nicht spritzt, sondern saugt -
sozusagen. Die Spermien werden durch die Muskelkontraktionen der Vagina
schneller dahin transportiert, wo sie fortpflanzungsgemäß hingehören,
nämlich zur Eizelle. Die Wahrscheinlichkeit der Befruchtung ist deutlich
größer, wenn die Frau zum Höhepunkt kommt. Frauen wählen beim Sex
unbewusst auch das beste genetische Material für ihre Nachkommen aus. Auf
deutsch gesagt: Je mehr Sie eine Frau anmachen, umso intensiver wird ihr
Orgasmus und desto größer ist die Chance, dass sie Ihr genetisches
Material zur Zeugung akzeptiert. Diese Mechanismen dienen seit der
Steinzeit der Optimierung der Arterhaltung und funktionieren noch heute.
Seien Sie in jedem Fall achtsam! Der britische Verhaltensforscher Desmond
Morris weist darauf hin, dass Frauen in ihren fruchtbaren Tagen besonders
oft fremdgehen. So vergrößern sie ihre Chancen auf eine perfekte
Empfängnis.
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Ist jede Frau zum Höhepunkt fähig?
Ein größerer Penis stimuliert die Frauen
einfach stärker, auch wenn das immer wieder bestritten wird.
Ja,
eigentlich ist jede gesunde Frau in der Lage, einen Orgasmus zu erleben. Und
nur ein sehr geringer Prozentsatz hat noch nie einen Orgasmus erlebt. Das
heißt in der Medizin übrigens nicht Frigidität, sondern primäre
Anorgasmie (ist die Frau nur zeitweise unfähig zum Orgasmus, ist sie
situativ anorgasmisch).
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Meistens
sind die Ursachen für Anorgasmie psychischer Natur, körperliche Ursachen
sind seltener. Die Orgasmusfreudigkeit ist auch altersabhängig. Mit 18
Jahren hat erst ungefähr ein Drittel der jungen Frauen mit Sexerfahrung
einen Höhepunkt erlebt, auch mit 20 erleben sie noch relativ selten einen
Orgasmus. Im Alter von 25 erreichen Frauen zwar den Höhepunkt ihrer
Fruchtbarkeit, doch erst zwischen 30 und 35 ist die weibliche Potenz auf
ihrem Höhepunkt. In diesem Alter beginnen die meisten Frauen, ihre
sexuellen Fantasien aktiver auszuleben und die Partner mit einzubeziehen.
Am wenigsten hilft es, sich damit und dabei unter Druck zu setzen. Am
besten Sie bleiben geduldig. Kommt Zeit, kommt sie.
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Wie gesund ist ein
Höhepunkt?
Sex
macht nicht nur viel Spaß, er ist auch allerbestes Doping für den Körper.
Beim Sex wird zuerst einmal eine Menge an Wohlfühl-Hormonen
ausgeschüttet, beispielsweise Endorphine, Oxytocin und Dopamin - sexuell
aktivere Frauen leiden daher seltener an Depressionen. Zudem bewirkt der
Orgasmus die energetische Aufladung des Gehirns und aller Körperzellen.
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Außerdem
verbessern sich die Nervenleitfähigkeit, die Enzymaktivität, der
Muskeltonus und die Aufnahme und Verwertung von Mineralien, Vitaminen und
Medikamenten, wie der Wiener Sexualforscher Gerhard Eggetsberger
herausfand. Frauen mit mindestens einmal Sex in der Woche haben mehr
Östrogene im Blut als andere. Diese fördern die Versorgung der Zellen,
die Erneuerung der Haut und die Bildung von Kollagenen, die die Haut
aufpolstern und sie fester und elastischer machen. Jeder Orgasmus schenkt
der Frau ein besseres Körpergefühl, eine lockerere und entspanntere
Ausstrahlung, ihre Bewegungen wirken fließender und der Gang
geschmeidiger.
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Ist die Penisgröße wichtig?
Auch
wenn uns jetzt so ein paar Pinseläffchen wieder die Fenster einschmeißen:
Ja, es stimmt! Ein größerer Penis stimuliert die Frauen einfach stärker,
auch wenn das immer wieder bestritten wird. Dabei spielt die Länge, vor
allem aber auch die Dicke eine Rolle. Allerdings: Ein geliebter Partner
mit einem kleinen Penis ist für die Frau natürlich erregender als ein
ungeliebter Partner mit einem Guinnessbuch-verdächtigen Riesending. Der
Penis sollte aber idealerweise eine gewisse Minimalgröße mitbringen. Bei
etwas zu kleinen Exemplaren könnte die eine oder andere Frau Probleme
haben, ihn zu spüren. Das Mindestmaß variiert von Frau zu Frau - ganz
nach Vorliebe. Bei gleicher Gefühlslage liegt der große Penis in der
Beliebtheit jedoch eindeutig vorn.
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Ist Nymphomanie eine Orgasmussucht?
Zu zweit zum Gipfel der Lust. Irgendwie schon. Denn eine Nymphomanin ist
eine Frau, die ständig nach einem Orgasmus verlangt. Auch wenn man in der
Medizin grundsätzlich ein übermäßiges sexuelles Verlangen nach Männern
als Nymphomanie bezeichnet, so geht es den betroffenen Frauen doch vor
allem um den Höhepunkt.
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Es
wird nämlich angenommen, dass bei Nymphomaninnen eine Orgasmusstörung
vorliegt. Den Grund für diese Störung suchen sie allerdings nicht bei
sich selbst, sondern bei Ihren jeweiligen Partnern - sie brauchen und
"konsumieren" aus diesem Grund ständig neue. Nymphomanie in der
leichteren Ausprägung dient deshalb auch als eine (vergebliche) Problemlösungsstrategie
im Falle von heftigem Liebeskummer oder partnerschaftlichem Ärger -
sozusagen als Schuldzuweisung für erlittene Frustrationen und Qualen.
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Was ist dran am "analen
Orgasmus"?
Natürlich
können Frauen auch beim Analverkehr einen Höhepunkt haben. Allerdings
geschieht das meist in Kombination mit anderen Praktiken, beispielsweise
dem Streicheln der Klitoris oder der Brüste. Wenn eine Frau daran
grundsätzlich Spaß hat, dann kann der Analverkehr so etwas sein wie der
letzte Kick an der Schwelle zum Orgasmus. Der Anusbereich ist durch
zahlreiche Nervenenden ein äußerst sensibler, erregbarer Bereich. Die
Berührung und Penetration der Muskeln des Afterrings überträgt Reize auch
auf die angrenzenden Bereiche des Beckens. Da die vordere Rektalwand an
die Vagina grenzt, kontrahiert bei einem Orgasmus auch die anale
Muskulatur.
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Sex mit Männern: So geht's!
1. Vorzeitige Ejakulation:
Häufige Probleme und wie sie gelöst werden
können
Er kommt, ehe Sie auch nur in die Nähe Ihres eigenen Orgasmus
gelangen. Kann an ihm (fünf Minuten), aber auch an Ihnen (fünf Stunden)
liegen.
Die Lösung: Noch einmal von vorn anfangen.
Falls es chronisch wird: Therapie für ihn. Oder einen suchen, der sich mehr
Zeit lässt für Sie.
Keine Lösung:
"Macht doch nichts."
"So wichtig ist mir das auch wieder nicht."
"Echt? So scharf mache ich dich?"
2. Impotenz:
Er bekommt keinen hoch. Passiert schon mal: zu viel Stress, Aufregung,
keinen Bock, der Chef hat ihn auf der Abschussliste.
Die Lösung: Darüber schmunzelnd hinwegsehen.
Falls es chronisch wird: ihn zum Arzt und/oder zur Therapie schicken. Oder
einen Mann mit Erektionen suchen.
Keine Lösung:
"Mach dir nichts draus!"
"Es liegt an mir, oder?"
"Hast du eine Geliebte?"
"Eins sag ich dir: Wenn du beim nächsten Mal auch wieder
keinen Ständer hast, such ich mir einen anderen."
3. Langeweile:
Sie wissen genau, dass er zuerst zwölf Sekunden lang mit Ihrem
linken Nippel spielen wird, ehe er mit seiner rechten Hand den Bauch
hinuntertastet, wo sie 30 Sekunden lang bleibt, um dann …
Die Lösung: Sie sagen ihm, was Ihnen nicht
passt, dass er sich gefälligst anstrengen soll, dass Sie keine Böcke auf
diese Ödnis haben. Wenn er okay ist, wird er sich verändern. Wenn er nicht
okay ist, schießen Sie ihn ab.
Keine Lösung:
"Na ja, so ist es eben immer in Beziehungen."
"Wahrscheinlich bin ich auch langweilig."
"Okay, ich lass ihn zweimal pro Woche rüber, dann gibt er
wenigstens Frieden."
Die fehlende Lust
Ab welchem Alter können wir sexuelle Lust empfinden:
Die sexuelle Lust ist Bestandteil des menschlichen Daseins. Wie oft
und wie stark wir unsere sexuelle Lust ausleben, ist sehr unterschiedlich.
Das ist häufig abhängig von den verschiedenen Lebensabschnitten, in denen
wir uns befinden.
Schon Babys und Kleinkinder verspüren unbewusst einen sexuellen
Drang. Sie nehmen sexuelle Gefühle wahr und beginnen sexuelle Befriedigung
zu suchen, indem sie sich reiben oder in anderen Formen selbst befriedigen.
Dieser natürliche Drang ist individuell unterschiedlich ausgeprägt.
In der Pubertät verändert sich die Sexualität. Die Jugendlichen
fangen vermehrt an, ihre Sexualität gezielt durch Selbstbefriedigung zu
erkunden, andererseits wächst meist das Interesse an partnerschaftlichen
Sex.
Weshalb fehlt die sexuelle Lust?
Jeder Mensch kann eine Zeit erleben, in dem die sexuelle Lust eine
untergeordnete Rolle spielt. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Meist wird
es erst dann als ein Problem erlebt, wenn die persönliche Zufriedenheit nachlässt oder deshalb
Partnerkonflikte auftreten. Die fehlende Lust kann auch als Zeichen einer gestörten
Kommunikation in der Beziehung auftreten.
Wie entfacht man die Lust von neuem?
Es gibt kein Patentrezept, um die Lust in einer Partnerschaft
wieder anzukurbeln. Sicher ist es zunächst wichtig, unter Umständen mit Hilfe
einer professionellen Beratung, die Ursachen dafür zu finden. Wichtig ist,
dass die Partner wieder lernen, miteinander zu reden. Auch die sexuellen
Wünsche und Vorstellungen sollten dabei angesprochen werden. Mit mehr
Respekt sollte die Aufmerksamkeit und das Interesse aneinander wachsen, die
der Grundstein für ein sexuelles Verlangen sein kann.
Hinweis: Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für
professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte
Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht
verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen
anzufangen.
Spruch der Woche: Jeder Mann hält ein
kleines Regal mit Preisen bereit, ganz oben befinden sich
selbstverständlich die ersten Preise, Goldmedaillen u.s.w. Nicht das Du zum
Schluß einen Trostpreis aus der Wühlkiste erhältst.
Lust trotz Stress?
Zeitdruck killt jede Lust – und wir finden selten
heraus aus dem Hamsterrad. Vom neuen Quotendenken bis zur Grenzüberschreitung:
sechs Tipps für lässigen Sex!
Winston Churchill hatte für die Lust in seinem Leben
ein ganz eigenes Konzept. Gern ließ sich der viel beschäftigte englische
Staatsmann mit folgendem Satz zitieren: "Ich möchte hundert Jahre alt
werden. Sterben möchte ich durch eine Kugel in meinem Rücken – abgefeuert
durch einen eifersüchtigen Ehemann." Der Mann wusste, was gut für ihn
war. Sein Geheimrezept für lebenslange Libido: lieber Thrill und Abenteuer
als Harmonie und Langeweile. Das reichte Churchill immerhin für lustvolle
91 Lebensjahre.
Heute reden alle von Lustlosigkeit und machen Stress
dafür verantwortlich. Stress im Berufsleben. Stress mit den Kindern.
Existenzstress. Allgemeine Unzufriedenheit im Alltag. Und natürlich: Stress
in der Paarbeziehung. Wenn wir keine Lust mehr aufeinander haben, dann ist
das erste, was uns einfällt: Wir fühlen uns gestresst. Dabei sind sich
Beziehungsforscher heute einig, dass Stress nicht kippen kann, was vorher
schon am Boden lag. Anhaltende Lustlosigkeit ist ein Zeichen dafür, dass
etwas Grundlegendes in der Partnerschaft schief läuft.
Klar kann es Phasen geben, in denen wir überfordert
sind. Weil unser Job gerade auf der Kippe steht. Weil wir ständig gegen die
Uhr arbeiten und trotzdem das Gefühl haben, immer zu spät zu kommen. Weil
Anerkennungen aus- und Erwartungen unerfüllt bleiben. Weil wir das Gefühl
haben, dem Druck nicht mehr standzuhalten, dem wir täglich ausgesetzt sind
– dem wir uns aber auch selber aussetzen. Je größer die Kluft zwischen
Leistungen und persönlichen Erfolgserlebnissen wird, desto mehr wächst der
psychische Stress.
Und der fühlt sich nicht gut an. Wir haben feuchte Hände, sind
müde, abgespannt, ausgelaugt. Das kann Lust killen. Repräsentative Umfragen
bestätigen, dass 46 Prozent der 35- bis 46jährigen in Stressphasen keine
Lust mehr auf Zärtlichkeiten haben. Die Frage, die sich stellt: Wie begegne
ich dem Stress und löse ihn in meiner Beziehung auf?
Lust trotz Stress?
Sechs Tipps für lässigen Sex.
Regel 1: Qualität statt Quantität
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Es gibt keine
Regel, die besagt, dass Sie zweimal in der Woche Sex haben müssen, damit
Ihre Beziehung im Lot bleibt.
Sie haben ein Recht auf Lustlosigkeit. Ist doch
logisch, dass eine Mutter nach einem anstrengenden Büroalltag sowie dem
abendlichen Kinder- und Haushaltsprogramm lieber auf dem Sofa kuschelt als
zur Sexsirene zu mutieren.
Wenn die Beziehung gut
ausbalanciert ist, wird der Partner versuchen, ihr so viele Aufgaben wie
möglich abzunehmen, um sie zu entlasten. Und umgekehrt.
Regel 2: Entdecken Sie die
Möglichkeiten!
Sollen & müssen: Diese
zwei Vokabeln sollten Sie in puncto Sex aus Ihrem Wortschatz streichen.
Trennen Sie sich von falschen
Erwartungen. Das Prickeln des Kennenlernens lässt sich nicht konservieren.
Punkt.
Dafür hat Ihre Beziehung nach
ein paar Jahren ein ungeahntes Potenzial an Möglichkeiten – vorausgesetzt,
Sie können und wollen es gemeinsam entdecken. (Siehe Regeln Nummer 5 und 6)
Regel 3: Liebe braucht Zeit
...
... und Zeit ist Mangelware.
Gerade deshalb sollten Sie sich diesen Luxus zwischendurch einmal ganz
bewusst gönnen!
Nehmen Sie sich Zeit.
Füreinander, miteinander, aufeinander. Zeit heißt Zuhören. Zeit heißt
Interesse am anderen. Zeit heißt Kommunikation – auch über Sex.
Wer sich emotional und
intellektuell gemeinsam weiterentwickeln kann, hat die besten Karten, sein
Gegenüber immer spannend zu finden.
Regel
4: Time-out!
Manchmal muss man einfach die
Tür hinter sich zumachen können und sich ganz aufeinander einlassen. Das
wirkt Wunder!
Planen Sie bewusst Auszeiten,
die Sie nur zu zweit verbringen. Mieten Sie ein Hotelzimmer, wenn die Ruhe
zuhause gefährdet ist.
Fahren Sie auf eine einsame
Berghütte oder in die Wildnis, die alles bereithält – vom klassischen
Kaminfeuer bis hin zu längst verschütteten Sinneseindrücken.
Regel 5: Gemeinsame
Experimente
Bleiben Sie sexuell neugierig.
Nichts ist langweiliger als routiniertes Knöpfedrücken und Liebesdienst
nach Vorschrift.
Paolo Coelho bringt es in
seinem Roman "Elf Minuten" auf den Punkt: Zweieinhalb Minuten
braucht ein Mann im Durchschnitt, um zum Orgasmus zu kommen, eine Frau
dagegen elf Minuten. Es geht darum, die Lust von beiden zu synchronisieren.
Dafür könnten wir ruhig mehr
Fragen stellen: Wissen Sie, wann Ihr(e) Partner(in) am liebsten liebt? Was
ihre/seine Erregung in ungeahnte Gefilde treibt? Wie und wo sie/er am
liebsten berührt werden möchte?
Regel 6: Streng vertraulich!
Das Pfund der
Langzeitbeziehung heißt Grenzüberschreitung. Nur Mut! Ihre Beziehung wird
daran wachsen.
Auf der Basis tiefen
Vertrauens können wir Dinge ausleben, uns ausliefern, gemeinsam in neue
erotische Dimensionen vorstoßen. Wie das geht? Zum Beispiel, indem man sich
inspirieren lässt durch Literatur wie "Elf Minuten" (die
Geschichte einer brasilianischen Zufallsprostituierten) oder einen scharfen
Porno, der sie beide antörnt.
Sie können natürlich auch Churchills Konzept wählen:
Lust durch ständig neue Inspiration. Aber das bedeutet auf Dauer natürlich
neuen Stress. Sexstress.
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