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Am plattdüdschen Water – Wikinger – Nordmänner Kelten

Normannen –Windmühlen – Hellweg - Katzenwäsche

 

Rätsel um die Vinland (Weinland) - Karte

Für die einen ist sie die älteste Landkarte des nordamerikanischen Kontinents, für die anderen eine schlichte Fälschung. Seit sie 1965 aus dem Nichts auftauchte, ist die so genannte Vinland - Karte umstritten. Ständig erscheinen neue Publikationen, die entweder die Authentizität des Dokuments bestätigen oder es als Fälschung entlarven.

Strittig ist dabei, ob die Karte aus dem 15. Jahrhundert oder aus dem 20. Jahrhundert stammt, also eine Fälschung ist. Seefahrer aus der Zeit vor Kolumbus sollen sie gezeichnet haben - eine Behauptung, die nicht jeder Historiker anerkennt. Widermahl sorgen zwei neue Studien für widersprüchliche Bewertungen des Dokuments.

Seit 860 kamen die Normannen nach Island und ließen sich dort ab 874 nieder, seit etwa 981 nach Grönland, um 1000 nach Amerika. Schwedische Normannen (Waräger) drangen in den Ostseeraum und nach Rußland vor (9. Jahrhundert) und erreichten Byzanz. Das Mittelmeer war seit dem Niedergang der römischen und später der byzantinischen Flottenmacht begehrtes Raubgebiet für Normannenzüge.

Die von den Wikingern genannten Nordgermanen (Normannen - mittelalterliche Bezeichnung für Skandinavier,) geprägte letzte Epoche der Eisenzeit in Nordeuropa, zwischen dem 8.-11. Jahrhundert, in der die Wikinger als letzte Welle der germanischen Völkerwanderung auf ihren Schiffen den größten Teil Europas angriffen und eroberten die europäischen Küstenstädte und –gebiete. Die plündernden Seefahrer aus den nordischen Ländern.

 

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Der Hellweg, die uralte Salzstraße zwischen Duisburg und Paderborn; heute die Bundesstraße Nr. 1

 

Die alte Römer-Route verläuft vom niederrheinischen Xanten entlang der Lippe, durch die Soester Börde, dem Haarstrang bis zum Hermannsdenkmal bei Detmold nach Paderborn. Damit zeichnet sie den Weg nach, den vor 2000 Jahren die Römer nach Osten marschierten, um Germanien zu erobern.

Das Vorhaben scheiterte: Im Jahre 9 n. Chr. wurden die römischen Legionen irgendwo in der Gegend des Teutoburger Waldes vom Cheruskerfürsten Arminius und seinen Männern in der berühmten "Varus-Schlacht" vernichtend geschlagen und gaben ihre Eroberungspläne auf. An mehreren Orten trifft man auf deutliche Spuren der Römer: In Xanten mit den rekonstruierten Gebäuden der "Colonia Ulpia Traiana", im "Westfälischen Römermuseum Haltern", im Stadtmuseum in Bergkamen mit Plänen und Modellen des großen Römerlagers bei Oberaden und schließlich in Detmold mit dem berühmten Hermannsdenkmal. Doch auch in zahlreichen anderen Orten an der Römerroute, beispielsweise in Lünen, Hamm, Lippstadt oder Paderborn, gibt es viel zu entdecken wie den Bartholdskrung in der Senne oder den Ort Oerlinghausen mit dem Mühlenstumpf, vom Volksmund liebevoll Kumsttonne genannt.

 

 

Scheidungsbrief:

Lieber Gatte,

ich schreibe Dir diesen Brief, um Dir mitzuteilen, dass ich Dich jetzt endgültig verlasse. Ich war Dir sieben Jahre lang eine gute Frau und habe nie etwas davon gehabt. Die letzten zwei Wochen waren die Hölle. Heute hat mich nun Dein Chef angerufen, um mir zu sagen, dass Du heute gekündigt hast - das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Letzte Woche bist Du heimgekommen und hast nicht einmal bemerkt, dass ich beim Friseur und bei der Maniküre war, Dein Lieblingsessen gekocht hatte und sogar ein nagelneues Negligé anhatte. Du bist heimgekommen, hast alles in zwei Minuten herunter geschlungen und bist, nachdem Du Dir noch das Fußballspiel angeschaut hast, sofort schlafen gegangen. Du sagst mir nicht mehr, dass Du mich liebst, Du berührst mich nicht mehr, gar nichts tust Du. Entweder gehst Du fremd, oder Du liebst mich nicht mehr, wie auch immer, ich bin jetzt weg.

P.S.: Falls Du mich suchen solltest, lass es besser bleiben. Dein BRUDER und ich ziehen zusammen nach Bielefeld.

 

Ein schönes Leben noch – Deine EVA!

 

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Liebe Exfrau,

nichts hätte mir den Tag ähnlicher versüßen können wie Dein Brief. Es stimmt, wir sind nun schon seit sieben Jahren verheiratet, obwohl Du ja nun wirklich alles andere als eine gute Frau warst. Ich schau' mir nur so viel Sport im Fernsehen an, um Dein ständiges Gemotze auszublenden.

 

Schade, dass es nicht klappt.

 

Ich habe sehr wohl gemerkt, dass Du Dir letzte Woche alle Haare hast abschneiden lassen; das Erste, was mir in den Sinn kam, war: "Du schaust ja aus wie ein Kerl!"

 

Meine Mutter hat mich dazu erzogen, lieber gar nichts zu sagen, wenn man nichts Schmeichelhaftes sagen kann. Als Du "mein" Lieblingsessen gekocht hast, musst Du mich wohl mit meinem BRUDER verwechselt haben - ich esse nämlich seit sieben Jahren kein Schweinefleisch mehr.

 

Ich bin schlafen gegangen, als Du das neue Negligé anhattest, weil das Preisschild noch dranhing. Ich hoffte, dass es nur ein Zufall war, dass mein Bruder gerade 50 EURO von mir geborgt hatte und das Ding 49,99 gekostet hat.

 

Trotz alledem habe ich Dich aber immer noch geliebt und gedacht, dass sich alles zum Guten wenden würde. Als ich die Nachricht erhielt, dass ich 10 Millionen im Lotto gewonnen habe, habe ich gekündigt und uns zwei Tickets nach Jamaika gekauft. Aber als ich zuhause ankam, warst Du schon weg.

 

Wahrscheinlich geschieht alles aus einem bestimmten Grund. Ich hoffe für Dich, dass Du nun das ausgefüllte Leben lebst, das Du immer haben wolltest. Mein Anwalt meint, dass Du nach dem Brief, den Du geschrieben hast, keinen Cent von mir siehst. Schau halt, wo Du bleibst.

 

P.S: Ich weiß ja nicht, ob Du's wusstest, aber mein Bruder Carl war früher eine Carla. Ich hoffe, das macht Dir nichts aus.

 

ADAM - Dein Ex. Schweinereich und endlich frei!

 

 

 

Die Kelten:

[„die Tapferen“, „die Erhabenen“ oder „die Hohen“] griechisch Keltoi, lateinisch Celtae, auch Galli, Galatae, ein aus spärlichen antiken schriftlichen Überlieferungen, aus archäologischen Befunden und sprachwissenschaftlichen Forschungsergebnissen erschlossenes, uneinheitliches Volk, das große Teile West-, Mittel-, Südeuropas und Kleinasiens bewohnte. Herodot erwähnt, im Gebiet der Kelten entspringe der Istros (die heutige Donau). Da in Süddeutschland für diese Zeit archäologisch die späte Hallstattkultur und die frühe Latènekultur nachgewiesen sind, werden die Kelten als Träger dieser, vor allem der letztgenannten, später in West- und Mitteleuropa weitverbreiteten Kulturen angesehen. Ergebnisse keltischer Sprachforschungen legen durch Orts- und Gewässernamen den Entstehungsraum einer keltischen Ursprache im Gebiet zwischen Ostfrankreich, West- und Süddeutschland bis Böhmen nahe. Es erscheint kaum sinnvoll, nach Kelten in der Zeit vor dem 5. Jahrhundert v. Chr. zu suchen. Mit dem Ausgang des 3. Jahrhunderts v.Chr. endete die keltische Expansion.

 

 

Gebrauchsanweisung zum Reinigen Ihrer Toilette -

für Katzenliebhaber ungeeignet!

1. Öffnen Sie den Toilettendeckel und füllen Sie 1/8 Tasse Tiershampoo ein.

 

2. Nehmen Sie ihre Katze auf den Arm und kraulen Sie sie, während Sie sich vorsichtig in Richtung Badezimmer bewegen.

 

3. In einem geeigneten Moment werfen Sie ihre Katze in die Toilettenschüssel und schließen den Toilettendeckel. Möglicherweise müssen Sie sich auf den Deckel stellen.

 

4. Die Katze wird nun selbständig mit dem Reinigungsvorgang beginnen und ausreichend Schaum produzieren. Lassen Sie sich von den lauten Geräuschen aus der Toilette nicht irritieren, Ihre Katze genießt es!

 

5. Betätigen Sie nun mehrmals die Toilettenspülung, um den Power-wasch-Vorgang und die anschließende Nachspülung einzuleiten.

 

6. Sofern Sie auf dem Toilettendeckel stehen, bitten Sie jemanden, die Haustüre zu öffnen. Stellen Sie sicher, dass sich keine Personen zwischen Toilette und Haustür befinden.

 

7. Öffnen Sie dann aus gebührendem Abstand möglichst schnell den Toilettendeckel. Aufgrund der hohen Geschwindigkeit ihrer Katze wird deren Fell durch die Zugluft trocken gefönt.

 

8. Toilette und Katze sind damit beide wieder sauber.

 

 

Tschikken  -  Geschäftsessen bei McDonald

Autofahren macht Spaß. Essen macht Spaß. Am meisten Spaß macht Essen im Auto. Deswegen besitze ich diese erhöhte Affinität zu Drive-in-Schaltern, speziell in meinem Lieblings-Fast-Food-Restaurant. Das Vergnügen an der Self-Service-Version des Essens auf Rädern wird allerdings erheblich durch die Qualität der Gegensprechanlage gemindert. Ich bin der Überzeugung, dass sie ihren Namen deshalb bekommen hat, weil sie völlig gegen das Sprechen ausgelegt ist.

 

"Hiere Bechelun hippe," knarzt es mir aus dem Lautsprecher entgegen, der übrigens ein lebender Beweis für die Haltbarkeit von Vorkriegsware ist. Heiliger McDonald ! Investment wäre hier angebracht. Als erfahrener Drive-in'ler weiß ich allerdings, dass der Herr am anderen Ende des Dosentelefons sich gerade nach meiner Bestellung erkundigt hat. Ich eröffne das Spiel klassisch mit einer Gegenfrage: "Haben Sie etwas vom Huhn ?"

Aus der Gegensprechanlage tönt ein schwer verständliches Wort, dass allerdings eindeutig mit "...icken" endet. Deshalb antworte ich: "Gute Idee, junger Freund, aber zunächst möchte ich etwas essen."

 

Etwas lauter tönt es zurück!        TSCHIKKEN !"

 

"Ach so, Sie meinen Chicken. Nö, lieber doch nicht. Haben Sie vielleicht Presskuh mit Tomatentunke in Röstbrötchen ?" "Hamburger ?", fragt mein unsichtbares Gegenüber zurück. Wahrheitsgemäß erwidere ich: "Nein, ich bin Einheimischer. Aber wieso ist das so wichtig für meine Bestellung ?"

 

"WOLLEN SIE EINEN H-A-M-B-U-R-G-E-R !?"

 

"Jetzt beruhigen Sie sich mal. Ja ich nehme einen."

 

"Schieß" ??

 

Stimmt, hatte ich nach der letzten Mahlzeit hier. Mittlerweile ist meine Darmflora allerdings wieder wohlauf, so dass ich denke, ich kann es erneut riskieren."

 

"OB SIE KÄÄSE ZUM HAMBURGER MÖCHTEN!?"

 

"Netter Vorschlag. Ja, ich glaube ich nehme einen Mittelalten Pyrenäen-Bergkäse, nicht zu dick geschnitten, von einer Seite leicht angeröstet."

 

Ob die nächste verknarzte Meldung aus dem Lautsprecher nun "Aber sicher doch" oder "Du *PIEP* " lautet, kann ich nicht exakt heraus hören. Deutlich verstehe ich hingegen: "Was dazu ?". "Doch ja. Ich hätte gerne diese gesalzenen frittierten Kartoffelstäbchen."

 

"ALSO POMMES ?"

 

"Von mir aus auch die."

 

"Groß, mittel, klein ?"

 

"Gemischt. Und zwar genau zu einem Drittel große, mittlere und kleine."

 

"WOLLEN SIE MICH EIGENTLICH VERARSCHEN ??!?" Diese, wiederum sehr laut formulierte Frage verstehe ich klar und deutlich. Sie verlangt eine ehrliche Antwort:

 

"Falls das Bedingung ist, hier etwas zu essen zu kriegen: Ja. Also, machen wir weiter?"

"Gut, gut. Etwas zu den Pommes?"

 

"Ein schönes Entrecôte, blutig, und ein Glas 1997er Chianti."

"ICH KOMM' DIR GLEICH RAUS UND GEB' DIR BLUTIG !!!"

"Machen Sie das, aber verschlabbern Sie den Chianti dabei nicht."

"SCHLUß JETZT ! Schalter zwei. Sechseurofünfundvierzig."

 

Schon vorbei. Gerade wo es anfängt, lustig zu werden. Aber ich habe noch ein Ass im Ärmel. Ich zahle mit einem 200-Euro-Schein: "Tut mir leid, aber ich hab's nicht größer."

 

*PIEP* freundlich werde ich ausgekontert: "Kein Problem," und mit kaltem Blick ausbezahlt klappert mein Wechselgeld auf dem Stahltresen.

 

Doch nicht mit mir! Ich will den totalen Triumph: "Kann ich ne Quittung haben ? Ist ein Geschäftsessen"

 

Dipl.-Ing. (Univ.) R. Rumpf

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