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Feng – Shui: [chinesisch], Bau- und Lebensweisen – liegen Sie
eigentlich Richtig?? Was soviel wie Wind und Wasser heißt, Harmonie im Bauen
und Einrichten. Die chinesische Kunst der Geomantie; Jahrtausendealte
Tradition zur korrekten Positionierung von Sakralbauten, Gräbern, Palästen
und Straßen in der Landschaft. Dabei sollen die Bauwerke so gestaltet und
positioniert sein, daß sie die Ströme und Felder der kosmischen Energie „Qi“
optimal ausnutzen und in die günstigste Richtung leiten. So vermeidet Feng
Shui zum Beispiel gerade Linien, auf denen sich die Energie zu schnell
fortbewegt oder spitze Formen, die aggressive Energien ausströmen. Die
stärkste Verbreitung hat die Lehre des Feng Shui in Hongkong, wo beim Bau von
Geschäftshochhäusern, aber auch bei der Einrichtung von Büros auf die
Einhaltung der Feng Shui - Gestaltungsprinzipien großer Wert gelegt wird. In
jüngster Zeit finden die Grundideen des Feng Shui auch in den westlichen
Ländern zunehmende Beachtung. Das Feng Shui ist eine chinesische Methode der
Wohn-, Arbeits- und Lebensraumgestaltung, die mystische Vorstellungen,
Astrologie, Volksglauben und gesunden Menschenverstand miteinander
kombiniert. Werden die Prinzipien des Feng Shui nicht ausreichend
berücksichtigt, soll dies innerhalb des entsprechenden Lebensraumes vermehrt
zu Unglück und Krankheit, zu Unfällen und schlechten Finanzverhältnissen
führen. Gutes Feng Shui dagegen soll Gesundheit, Ansehen und Wohlstand
bringen und ein gutes Verhältnis unter den dort lebenden oder arbeitenden
Menschen schaffen. Die Harmonielehre des Feng Shui erlebt zur Zeit
nicht nur in China selbst eine spektakuläre Renaissance, wo Feng
Shui-Experten den zahlreichen Neubauten und großen Siedlungsanlagen ihren
Stempel aufdrücken. Die Hongkong-Chinesen sind davon überzeugt, daß die
ehemalige britische Kronkolonie auch nach der Wiedereingliederung nach
Rotchina weiterhin wirtschaftlich blühen wird, weil unter anderem der Hafen
ein gutes Feng Shui habe. Er habe die Form einer Geldbörse, deren Öffnung so
klein sei, daß aller erworbener Reichtum darin bleibe. Auch der Westen interessiert sich zusehends für
diese Form der chinesischen Innen- und Außenarchitektur. Über westliche
Niederlassungen großer Firmen wie Shell oder Rothschild in Hongkong, die dort
ihre Gebäude erfolgreich nach den Prinzipien des Feng Shui errichtet und
ausgestattet haben, gelangen diese Kenntnisse in den westlichen Kulturkreis. Die Ursprünge des Feng Shui reichen mindestens
viertausend Jahre zurück, in die Zeit der legendären Kaiser. Als sein
Begründer gilt Meister Yang Yun-Sang, der erster Berater am Hofe des Kaisers
Hi Tsang (888 n. Chr.) war. Er hinterließ eine Vielzahl an klassischen
Texten, die noch heute als Studiengrundlage dienen. Zusätzlich wurden in die
Feng Shui Studien noch die klassischen Texte des Buches der Wandlungen, des I
Gings einbezogen. Um zum gelehrten Feng Shui-Mandarin aufzusteigen, mußte man
auch die Ahnungen und Vorhersagen des I Ging deuten können. In der Vergangenheit war das Feng Shui und seine
Anwendung ausschließlich der herrschenden Klasse vorbehalten. Am kaiserlichen
Hofe berieten die privilegierten Feng Shui-Gelehrten beim Bau neuer Paläste
und Grabmäler oderbei der Errichtung neuer Städte. Hierzu prüften sie
sorgfältig die gegebenen Landschaftsformen und berechneten Himmelsrichtungen
und die Lage von Gebäuden. Selbst die Geburtsdaten der zukünftigen Bewohner
wurden mit berücksichtigt, um sicherzustellen, daß sich die Energieströme der
Menschen und der Gebäude sowie ihrer Umgebung harmonisch ineinander fügten. Feng Shui bedeutet wörtlich “Wind und Wasser”. Die
Wechselwirkung dieser beiden Naturkräfte schafft und verändert immer wieder
das äußere Bild der Erde, ihre Berge, Täler und Wasserläufe. In den
klassischen chinesischen Texten wird Feng Shui wörtlich übersetzt dargestellt
als “Günstiger himmlischer Einfluß, glückbringende Topographie und
harmonisches menschliches Wirken”. Der himmlische Einfluß bezieht sich auf
die Astronomie und chinesische Astrologie. Außerdem müssen landschaftliche
Merkmale wie Hügel, Täler und Wasserläufe und die Einflüsse von Regenfällen,
Hochwasser und Gezeiten berücksichtigt werden. Beachtung verdienen auch die
gesellschaftlichen, politischen, religiösen, moralischen und kulturellen
Kräfte, die die Gesellschaft und das Handeln der Menschen in ihr bestimmen. Feng
Shui wird heute von seinen Vertretern als eine praktische Wissenschaft auf
der Grundlage altchinesischer Weltsicht bezeichnet, die es möglich machen
soll, Vorhersagen zu treffen und bestimmte Ziele zu erreichen. Anhänger
behaupten, daß häufig nur die Bildhaftigkeit im Feng Shui, die wegen der
kulturellen Schranken vom Westen nicht entschlüsselt werden kann, zu einer
ablehnenden Haltung gegenüber dem Feng Shui als mystischer oder
abergläubischer Methode führt. Sie gehen jedoch davon aus, daß Feng Shui ein
ganzheitlicher Ansatz ist, der hilft, mit Hilfe der sorgfältig analysierten
und veränderten Umgebung die Qualität des persönlichen Lebens zu verbessern. Auch
die inzwischen in vielen Bereichen von der westlichen Medizin anerkannte
Akupunktur beispielsweise arbeitet mit der universellen Lebensenergie Qi,
deren Existenz allerdings bislang nicht wissenschaftlich bewiesen ist.
Dennoch sind Heilerfolge vor allem in der Schmerztherapie nachgewiesen und
anerkannt. |
Ähnlich
mag es sich mit Feng Shui verhalten. Es ist zum einen tatsächlich sehr
schwierig, die sehr blumigen asiatischen Weltbilder auf das nüchterne
westliche Denken zu übertragen und zu verstehen. Zum anderen beinhaltet jede noch
so alte Kultur zahlreiche Elemente aus dem Aberglauben und dem Wunschdenken
sowohl der sich für unfehlbar einschätzenden Kaiser und Könige als auch der
kleinen, einfachen Leute. Jeder sollte sich auch und gerade in einer solch
orientierungslosen Zeit wie der unseren fragen, ob ihm allzu einfache
Antworten wirklich weiterhelfen. Das Feng Shui entstammt einem sehr fremden
Kulturkreis und ist sicherlich nur bedingt auf den Westen zu übertragen. Es
wirklich zu begreifen setzt intensive Studien und sowohl einfühlsames als
auch kritisches Ausprobieren voraus. Es handelt sich um ein sehr komplexes
System mit vielen verschiedenen Ebenen. Und sicherlich wird niemand dem Feng
Shui gerecht, wenn er seinen Firmeneingang wie eine große Münze formt, und
nun davon ausgeht, daß sich der geschäftliche Erfolg von selbst einstellt. Nach den Vorstellungen der alten Chinesen und des
Feng Shui ist die Erde und unsere Umwelt von unsichtbaren Energielinien
durchzogen. Um ein günstiges Gleichgewicht zwischen diesen Kräften der Natur
und uns Menschen herzustellen, versucht das Feng Shui die günstigen
Energielinien (im Chinesischen: “den kosmischen Atem des Drachen”) zu bündeln
und die ungünstigen Energielinien (“den tödlichen Hauch”) zu meiden. Scharfe und spitze Gegenstände und Strukturen
beispielsweise sollen als solch “tödlicher Hauch” auf Eingangstüren,
Sitzgelegenheiten, Schreibtische oder Betten einen negativen Einfluß ausüben,
auch wenn die betroffenen Personen zunächst nichts davon direkt bemerken.
Solche sogenannten “Giftpfeile” können freistehende Bäume oder
Stromleitungsmasten, spitz zulaufende Ecken in oder an Gebäuden,
Deckenstrahler oder spitz zulaufende Dachkanten sein. Die von dort
ausgehenden negativen Energien sollen sich in geraden Linien fortpflanzen und
die negativen Wirkungen mit sich bringen. Liegt zum Beispiel die Eingangstür
eines Hauses genau unter dem Einfluß eines solchen “Giftpfeils”, so können
nach Auffassung des Feng Shui schlimme Ereignisse und Unglücksfälle für seine
Bewohner folgen. Dies können Krankheiten, finanzielle Verluste oder
problematische juristische Auseinandersetzungen sein. Durch beispielsweise
spiegelndes Material soll es möglich sein, die negativen Energiepfeile
abzulenken. Die chinesische Kultur ist stark mit Symbolen und
Bildern behaftet. So wundert es nicht, daß auch im Feng Shui viel mit
Symbolen gearbeitet wird. Reichtum wird beispielsweise in China symbolisiert
durch alte Münzen, Gold oder klares, sich kräuselndes Wasser. Elefanten
stehen für Weisheit, Kraniche für ein langes Leben und gute Gesundheit. Das
Feng Shui empfiehlt, solche glückbringenden Symbole auch als Bilder oder
Plastiken in die Räume zu platzieren, um das gewünschte Glück anzuziehen. Als
weiteres System findet das sogenannte Pakua Anwendung im Feng Shui. Hierbei
handelt es sich um eine Art Kompaß, berechnet aus den Himmelsrichtungen und
Symbolen des I Ging. Acht Trigramme bringen unter anderem Himmelsrichtungen,
Farben, die traditionelle chinesische Lehre der Fünf Elemente (Wasser, Holz,
Feuer, Erde und Metall), verschiedene Familienangehörige in Zusammenhang. Der
erfahrene Feng Shui - Spezialist kann aus diesem Kompaß mit seiner Vielzahl
im Kreis angeordneter Symbole und Zeichen die optimalen Bedingungen für ein
gutes Feng Shui ablesen. |
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Dipl.-Ing.
(Univ.) R. Rumpf D - 84141 Landshut - Geisenhausen (Bayern) D - 34414 Warburg - Höxter (Westf.) I
- 94016 Pozzallo - Ragusa/Siracusa (Sicilia) Tel. / FAX:+ 49 - (0) 8743 - 1070 e-mail: Rumpf2000@gmx.net |
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