Schinken, Geräuchertes, Speck & Co macht Appetit -

Brotzeit, Vesper, Bretteljausen oder Abendbrot - Genuss der herzhaften Art

 

Die Auswahl an Schinken ist riesig. Ob aus Deutschland, Belgien, Italien, der Schweiz, Österreich oder Dänemark und Skandinavien, jeder ist ganz speziell, jeder hat seine Eigenart. Die Sorten unterscheiden sich hauptsächlich durch die verschiedenen traditionellen Verfahren bei der Herstellung, die sich an den nationalen und regionalen Geschmacksvorlieben orientieren. Je nach Sorte ist das Aroma herzhaft, mild, leicht süß, nussartig und die Konsistenz fester oder saftiger. Ob kalt- oder heißgeräuchert, mit oder ohne Knochen, trocken- oder nassgepökelt, jeder Sorte hat oder findet Ihren Liebhaber.

 

 

 

Die bekanntesten Namen in Deutschland sind eindeutig Schwarzwälder-, Westfälischer-, Katen-, Lachs- und gekochter Schinken.

 

Westfälischen

 

 

gibt es in den Varianten geräuchert oder luftgetrocknet. Der geräucherte Schinken reift oft viele Monate, bevor er durch kalten Buchenholzrauch seinen unverwechselbaren herzhaft würzigen Geschmack erhält. Der luftgetrocknete Schinken, der besonders mild ist, reift – wie der Name schon sagt – an der frischen Luft, bis er ausreichen Feuchtigkeit verloren und an Haltbarkeit gewonnen hat.

 

 

 

Schwarzwälder

 

wird gepökelt und bei zirka 20 Grad über Tannenreisig mehrere Monate in Rauchkammern kalt geräuchert, nachdem er mit Salz, Knoblauch, Koriander und Wacholderbeeren gewürzt wurde. Dadurch erhält er sein kräftiges Aroma und die dunkle Schwarte. Allein im letzten Jahr wurden zirka 5 Mio. Schinken hergestellt.

 

 

 

Holsteiner

 

wird aus dem gesamten Hinterschinken mit Knochen gewonnen. Sein mildes nussartiges Aroma erhält er durch das kalte Räuchern über Buchen- oder anderem Laubholz.

 

 

 

Lachsschinken

 

ist unter den deutschen Favoriten der mildeste. Das Kernfleischstück aus dem Kotelettstrang des Schweins wird hierzu verarbeitet. Nach dem Pökeln wird der Schinken warm geräuchert und mit einer dünnen Schicht Speck umwickelt, um ihn vor dem Austrocknen zu schützen.

 

 

 

Gekochter Schinken

 

wird ohne Knochen mild gepökelt und anschließend sowohl in runden wie auch in eckigen Formen gekocht. Er ist besonders mild und saftig.

 

 

 

 

So verwunderlich es auch klingen mag, eine „deutsche Schinkenstrasse“ könnte im Grunde genommen von der Nordsee bis an die Alpen und von der Oder bis zum Rhein führen. Da es in gut bestückten Delikatessläden wohl alle Schinkensorten gibt, kann die gemischte Schinkenplatte zu Hause bestimmt günstiger eingekauft werden, als wenn dazu eine ausgedehnte Probiertour durch Deutschland unternommen werden müsste.

Insbesondere roher Schinken sollte mit einem scharfen Messer dünn geschnitten werden, damit sich das Aroma entfalten kann. Er sollte nicht in den Kühlschrank gelegt, sondern bei kühler und trockener Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Koch- oder rauchgegarter Schinken dagegen muss unbedingt in den Kühlschrank, denn bei 0 bis 7°C hält er sich am besten.

 

 

 

Österreich

 

besonders Südtirol – glänzt durch den Tiroler- und Bauernspeck, der ohne Knochen gepökelt und langsam kalt geräuchert wird. Er reift an der frischen Luft oder im Weinkeller und schmeckt sehr würzig. Man isst ihn roh als „Brettljause“ mit Gewürzgurken und frischem Bauernbrot oder fügt ihn als kräftige Zutat an Nudel- und Kartoffelgerichte

 

 

 

Belgien

 

Während die Belgier von ihrem gepökelte Ardennen-Schinken, der kalt über Laubholz und Wacholder geräuchert wird, sehr angetan sind

 

 

 

Schweiz

 

liebäugeln die Schweizer mit ihrer heimischen Spezialität, dem Bündner Fleisch, das in der Nähe von Lenzerheide hergestellt wird. Der Schinken aus der Rinderschulter wird luftgetrocknet und hauchdünn geschnitten.

Bündner Fleisch aus dem Land der Eidgenossen wird gern mit Lauchnudeln oder Kartoffelnudeln kombiniert, aber auch zu Feldsalat, frischen Feigen und Spargel gegessen. Melone mit Parmaschinken lieben nicht nur die Italiener.

 

 

 

Italien

 

Der Schinken wird aus einer speziellen Schweinerasse gewonnen, die aus der Gegend um Parma stammt. Er wird mit Meersalz eingerieben und trocknet etwa ein Jahr an der Luft. Sein Geschmack ist nussartig. Auch der aus Friaul stammende San Daniele-Schinken konnte sich in Deutschland mittlerweile einen festen Platz in den Theken von Delikatessenläden sichern. Er ist wohlriechend, mild und eignet sich bestens als Vorspeise, entweder pur oder in Kombination mit Ziegenkäse, der mit San Daniele umwickelt und eingelegt wird.

 

 

 

Spanien

 

Unser letzter kulinarischer Streifzug durch die Schinkenwelt führt nach Spanien. Fast in jeder Bar baumeln riesige Schinken von der Decke. Die hauchdünnen Scheiben in Kombination mit einem Glas Wein lassen nicht nur das Herz der Andalusier höher schlagen. Hier kommt er her, der berühmte spanische Schinken Jamón Ibérico oder auch pata negra genannt. Er stammt von iberischen Schweinen, die meist – aber nicht immer – eine schwarze Klaue (pata negra, wörtlich: schwarze Pforte) haben. Sie leben in den lichten Wäldern und ernähren sich fast ausschließlich von den Früchten der Kork- und Steineichen, bevor sie mit bis zu 180 Kilogramm ihr bestes Gewicht erreicht haben. Der Schinken wird zwei Wochen in Salz gelegt, gewaschen und getrocknet (hängend 1 bis 2 Jahre). Das Klima der andalusischen Bergregionen, wo bis weit ins Frühjahr hinein Schnee liegt, bietet ideale Bedingungen für die Herstellung des luftgetrockneten Schinkens. Er gehört zu den spanischen Delikatessen und ist wegen der langwierigen und kostspieligen Herstellung ebenso rar wie teuer. In Spanien werden diese Schinken meist mit einem feinen Edelschimmelbelag, der als besonderes Qualitätsmerkmal gilt, verkauft. In Deutschland ist er in guten Feinkostläden, aber auch in den Delikatessenabteilungen großer Kaufhäuser zu erhalten.

 

 

 

 

 

Egal welcher Schinken, ob Gallischer-, Bären- oder Rentierschinken - Schinken weckt bei vielen Genießern die Lust auf das Ursprüngliche und gilt unter den Fleischwaren als etwas Besonderes. Na denn, guten Appetit auf den Genuss der herzhaften Art!

Sabine Tietke

 

 

         Senf  -

 

zieht sich durch die Geschichte der Menschheit wie ein knallroter Faden:

Den ersten Nachweis seiner Existenz findet man bei den Chinesen vor über 3000 Jahren. Die Römer brachten die Samenkörner von ihren Feldzügen aus Asien mit und verbreiteten sie im Reich. Der große Siegeszug aber begann in Mitteleuropa mit der Anordnung Karls des Großen, Senf anzubauen. Glaubt man den Anekdoten, so ging Ludwig XI. angeblich nie ohne ein Senfkörnchen aus dem Haus, und Reichskanzler Bismarck schmeckte - so die Legende - der Senf angeblich besser als die Würstchen.

 

Der Mittelmeerraum zählt heute zu den wichtigsten Anbaugebieten der einjährigen Senfpflanze. Sie wird circa einen Meter hoch und hat längliche Laubblätter und Dolden aus kleinen dottergelben Kreuzblüten, aus denen sich Schoten mit kugeligen Samen entwickeln.

 

Bei der Herstellung von Würzsenf werden die Körner zerquetscht. Das dabei gewonnene Senfschrot ist ölhaltig. Ein Teil des Öls wird entzogen, der zurückbleibende Rest zu Senfmehl weiter verarbeitet. Anschließend kommen Essig, Kochsalz und verschiedene Gewürze hinzu, die - um eine intensive und dauerhafte Verbindung aller Bestandteile zu erreichen - nochmals miteinander vermahlen werden. Danach reift der Senf in Behältern, bis er den gewünschten Geschmack und die Schärfe hat, die vom jeweiligen Mischungsverhältnis der verwendeten Senfkörner abhängt. Wer auf Senfkörner beißt, wird es bestätigen: Zunächst schmecken sie mild und nussartig, entwickeln erst im Nachhinein die typische Schärfe. Ganze Körner entfalten ihr volles Aroma, wenn ihnen dazu die nötige Zeit gelassen wird, wie zum Beispiel als Beigabe zu Mixed Pickles, Senfgurken oder Senffrüchten. Obwohl das Senfkorn Zeit braucht, um sich aromatisch zu entfalten, verliert der fertige Senf, nachdem er angebrochen ist, schnell seine Schärfe und sollte deshalb unbedingt im Kühlschrank, lichtgeschützt und gut verschossen aufbewahrt werden.

 

So unterschiedlich die Geschmäcker, so unterschiedlich sind die circa einhundert Sorten, die Welt der Senfliebhaber kennt. Grob gesagt, sieht es so aus. Während man im Norden und Westen scharfen Senf bevorzugt und diesen als Mostrich bezeichnet, würzt man im Süden lieber mit mildem oder süßem Senf.

 

 

 

Delikatess- oder Tafelsenf

 

wird vorwiegend aus Gelbsenfsorten hergestellt und ist wegen seines geringen Anteils an Braunsenfsaat mild oder mittelscharf. Er wird verwendet zu Würstchen, Käse, Frikadellen, Rouladen, Grillhuhn, gebratenem oder gedünstetem Fisch, Saucen für Eier oder Marinaden für Grillfleisch.

 

 

 

Scharfer Senf

 

wird im Gegensatz dazu fast ausschließlich aus Braunsenfsaat gewonnen.

 

 

 

Süßer Senf

 

ist eine bayerische Spezialität. Senfkörner der Gelb- und Braunsenfsaat werden grob vermahlen. Die Zugabe von Zucker (meist 20 Prozent) und Kräutern macht ihn lieblich-süß, mit karamellartigem Geschmack. Zu Weißwürsten, Leberkäse, Schweinsbraten und besonders zu Emmentaler Käse schmeckt er ausgezeichnet, passt sogar zu Dessert (siehe Rezept).

 

 

 

Kräutersenf

 

erhält seinen Geschmack durch die Beigabe von Estragon, Dill, Petersilie und Majoran.

 

 

 

Dijon-Senf

 

ist eine weitere Variante des scharfen Senfs, der nicht nur mit gemahlenen Senfkörnern, sondern auch mit Most, d. h. dem Saft unreifer Weintrauben, angesetzt wird.

 

 

 

Rotisseur-Senf,

 

pikant und würzig, schmeckt besonders gut zu Grillfleisch und ist auch sonst für die warme Küche bestens geeignet, da er selbst durch starkes Erhitzen sein Aroma nicht verliert.

 

 

 

Bordeaux-Senf

 

ist dunkel und grobkörnig. Er enthält Weinessig und viele Kräuter.

 

 

 

Düsseldorfer Senf

 

wird zum größten Teil aus schwarzen Senfkörnern und Weinessig produziert. Er ist superscharf, passt zu fettem Fleisch und ist zum Würzen deftiger Braten geeignet.

 

 

 

Tomatosenf

 

schmeckt gut zu Wild, Käse und Geflügel. Ihm sind Johannisbeeren und - natürlich - Tomaten beigefügt.

 

 

 

 

 

Wer Senf mag, sollte unterschiedliche Sorten zu Hause haben: Dijon-Senf, extrascharfen, süßen und mittelscharfen als Hintergrundwürze. Darüber hinaus eine oder zwei Sorten als Beilage zu Wurst, Käse oder Fleisch. Egal, ob Sie Senf süß, scharf oder mittelscharf lieben, mit oder ohne Kräuter – er galt und gilt als das Gewürz der Könige. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Nachkochen – und guten Appetit!

 

 

Die Anti-Geschenke

 

Geschenke, die eigentlich niemand will.

Es ist ein schöner Brauch, seine Lieben zu beschenken! Aber auf dem Weg zur gelungenen Überraschung lauern etliche Fettnäpfchen: Phantasielose, unpersönliche oder allzu praktische Gaben kommen gar nicht gut an.

 

Was Frauen und Männer – im Allgemeinen -  absolut nicht als Überraschung unter einem Gabentisch finden möchten, verraten die Hitlisten der unbeliebtesten Geschenke die alljährlich in einer repräsentativen Umfrage ermittelt wurden.

So wie beispielsweise eine neue Kaffeemaschine, weil die alte doch schon so röchelt, oder einen Fünferpack Socken oder Unterhosen. Auch der Wink mit dem Zaunpfahl, wie der tolle Akkuschrauber für den Hausherrn, damit endlich das Kellerregal mal fertig wird, muss wirklich nicht sein.

 

Was Frauen / Männer nicht unbedingt geschenkt haben möchten:

Rang

 

Alter 14 - 29 Frauen

Alter 30 - 49 Frauen

Alter 50+  Frauen

1

 

Haushaltsartikel / Hauhaltsgeräte

Haushaltsartikel / Hauhaltsgeräte

Haushaltsartikel / Hauhaltsgeräte

2

 

Kleidung

Kleidung

Kleidung

3

 

Dekorationsartikel

Dekorationsartikel

Kosmetik / Süßigkeiten

4

 

Socken

Süßigkeiten

Dekorationsartikel

5

 

Handtücher / Bettwäsche

Handtücher / Bettwäsche

Handtücher / Bettwäsche, Socken

6

 

Süßigkeiten

Parfum

Parfum, Schmuck

7

 

Bücher

Kosmetika

Alkohol, Elektrogeräte

8

 

Unnützes

Elektroartikel, Socken

Blumen, Geschirr, Lebensmittel

9

 

Elektroartikel, Kosmetika

Kitsch

CD / DVD, Haustier

10

 

CD / DVD, Unterwäsche

Schmuck

Bücher

 

 

 

 

 

Rang

 

Alter 14 - 29 Männer

Alter 30 - 49 Männer

Alter 50+  Männer

1

 

Kleidung

Socken

Socken

2

 

Socken

Kleidung

Krawatten

3

 

Deko-Artikel

Krawatte

Kleidung

4

 

Bücher, Elektro-Geräte, Haushaltsartikel

Deko-Artikel, Elektro-Artikel

Oberhemden

5

 

Gutschein, Parfum

Unterwäsche

Süßigkeiten

6

 

Unterwäsche

Haushaltsartikel, Kosmetik, Süßigkeiten

Elektrogeräte

7

 

Geschirr, Krawatte, Schmuck

Oberhemd

Unterwäsche

8

 

CD/DVD, Geld, Kitsch, Kosmetika

Parfum

Bücher, CD/DVD

9

 

Unnützes

Bücher, CD / DVD

Alkohol, Kosmetika

10

 

Möbel

Handtücher, Textilien, Unnützes

Unnützes

 

 

 

 

 

 

Anfragen an folgende Kontaktadresse:

 

Bruni und Benno Schilde

Via Avola 5

I - 97010 Marina di Modica

Ing.-Gemeinschaft B W R & Partner

D - 84141 Landshut / Geisenhausen

Tel. / FAX:         +49 - (0) 8743 - 1070

e-mail:  Rumpf2000@gmx.net

Mit den Billigtelefonnummern wie beispielsweise 0 10 24 oder 0 10 40 vor der Vorwahl kostet Sie die Minute 24 Std./Tag noch nicht einmal 4 ct. - auch nach Italien.

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